00:00:00: Willkommen zum Rhein-Main-Feierabend-Briefing.
00:00:03: Heute mit diesen Themen.
00:00:05: Grippewelle bei Kindern, Stauzeiten auf den Straßen in Rhein-Main, Druck auf den Wohnungsmarkt, neue Förderschule in Frankfurt.
00:00:15: Im Mittelpunkt steht heute die aktuelle Grippewelle, die vor allem Kleinkinder in Hessen betrifft.
00:00:21: Nach Angaben der Frankfurter Uniklinik werden dort derzeit täglich ein bis zwei Kinder unter drei Jahren mit Influencer stationär aufgenommen.
00:00:30: Bei älteren Kindern sind es vor allem chronisch kranke, die wegen Infektionen behandelt werden müssen.
00:00:36: Die meisten Atemwegserkrankungen gehen aktuell auf Influencer zurück, während RSV-Infektionen dank der neuen Impfung für Säuglinge um rund fifty-fünfzig Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind.
00:00:50: Die Grippewelle fällt bislang nicht schwerer aus als in den Vorjahren, hat aber einige Wochen früher eingesetzt.
00:00:57: Ärzte empfehlen weiterhin die Grippeimpfung, insbesondere für Senioren, chronisch kranke Kinder und deren Eltern.
00:01:04: Bei anhaltendem Fieber, Luftnot oder starker Schwäche raten Kinderärzte zu einer raschen, ärztlichen Abklärung.
00:01:14: Der Straßenverkehr in Frankfurt bleibt ein Dauertema.
00:01:17: Laut den aktuellen Zahlen des Unternehmens TomTom waren Autofahrer im Frankfurter Stadtzentrum im vergangenen Jahr so langsam unterwegs wie in keiner anderen deutschen Großstadt.
00:01:28: Die durchschnittliche Geschwindigkeit lag bei zwanzig Komma drei Kilometern pro Stunde.
00:01:33: Für zehn Kilometer benötigten Autofahrer im Zentrum neunundzwanzig Minuten und dreiunddreißig Sekunden.
00:01:40: Im abendlichen Berufsverkehr stieg die Fahrzeit auf fast fünfunddreißig Minuten.
00:01:46: Gründe für die seit dem Ende der Corona-Zeit wieder zunehmenden Staus sind unter anderem der Rückgang von Homeoffice, längere Pendelwege durch hohe Immobilienpreise und eine wachsende Zahl an Fahrzeugen.
00:02:00: Auch in mittelgroßen Städten wie Wiesbaden steigen die Stauwerte weiter an.
00:02:05: Auch der Frankfurter Wohnungsmarkt bleibt angespannt.
00:02:09: Im vergangenen Jahr wurden lediglich einhundertfünfzig neu gebaute Eigentumswohnungen verkauft, ein historischer Tiefstand.
00:02:17: Die Preise für Neubauwohnungen stiegen auf durchschnittlich siebentausend achthundertvierzig Euro pro Quadratmeter mit Spitzenwerten in Stadtteilen wie Bornheim, Kalbach und Gallus.
00:02:29: Bestandswohnungen sind im Schnitt mehr als zweitausend Euro günstiger.
00:02:33: Die Umwandlung von Miet in Eigentumswohnungen ist seit der Verschärfung der Landesregelungen stark zurückgegangen.
00:02:41: Das könnte sich aber in diesem Jahr wieder ändern, da die Genehmigungspflicht ausgelaufen ist.
00:02:47: Bei Gewerbeimmobilien wurden im Bankenviertel deutliche Preisabschläge verzeichnet, während einfache Gewerbeflächen teurer wurden.
00:02:56: Der Umsatz mit Gewerbeimmobilien ist auf ein Rekordtief gefallen.
00:03:01: Noch ein Blick in die Frankfurter Bildungspolitik.
00:03:04: Die Stadt plant den Bau einer neuen Förderschule für Kinder mit geistigen Beeinträchtigungen.
00:03:11: Der neue Schulentwicklungsplan sieht erstmals seit Jahren wieder eine solche Neugründung vor, da die bestehenden Förderschulen überfüllt sind.
00:03:20: Aktuell gibt es achtzehn Förderschulen in Frankfurt, davon zwei mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.
00:03:27: Außerdem gibt es zwei weitere Schulen mit eigenständigen Zweigen für diesen Schwerpunkt.
00:03:32: Wegen Platzmangels wurden bereits fünfzehn Außenklassen an anderen Schulen eingerichtet, deren Ausstattung und Bedingungen häufig kritisiert werden.
00:03:41: Die Stadt will die Situation verbessern und alle Außenklassen überprüfen.
00:03:46: Elternvertreter begrüßen den Schritt und betonen, dass die Wahlfreiheit zwischen inklusiver Beschulung in allgemeinbildenden Schulen und dem Gang auf eine Förderschule erhalten bleiben muss.
00:03:58: Und nun zum Wetter für morgen.
00:04:01: In Frankfurt startet der Tag mit vielen Wolken und einzelnen Auflockerungen.
00:04:06: Im Verlauf des Nachmittags bleibt es meist trocken, die Temperaturen bewegen sich zwischen vier und acht Grad.
00:04:13: Das war das FAZ Rhein-Mein-Feierabend-Briefing vom Mittwoch, dem einundzwanzigsten Januar, zwei tausend sechsundzwanzig.