F.A.Z. Rhein-Main Feierabendbriefing

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00:00:00: Willkommen zum Rhein-Mein-Feierabend Briefing, heute mit diesen Themen.

00:00:05: Kritik am Zensus Personaldebatte bei den Frankfurter Grünen Prozess gegen Drogendealer in Gießen Hitzeschutz in Städten und Deutschlandticket ohne Abofalle.

00:00:18: Im Mittelpunkt steht heute die Kritik an den Ergebnissen des Zensus-Zwanzig-Zweiundzwanzig.

00:00:23: Zweihundertsiebenundachtzig Städte und Gemeinden, darunter Hanau, bemängeln erhebliche Abweichungen zwischen den amtlichen Einwohnerzahlen und den Daten der Meldepehörden – in Hanau beträgt die Differenz knapp siebentausend Personen.

00:00:39: Dies hat direkte finanzielle Auswirkungen.

00:00:42: Ob Hanau mehr oder weniger als hunderttausend Einwohner zählt, entscheidet über rund zehn Millionen Euro an jährlichen Landeszuweisungen.

00:00:52: Einen von den betroffenen Kommunen beauftragtes Gutachten kritisiert die Methodik des Zensus scharf und bemängelt die fehlende Nachvollziehbarkeit der Berechnungen.

00:01:02: Das Hessische Statistische Landesamt hat beim Verwaltungsgericht Frankfurt eine Fristverlängerung beantragt, um auf die umfangreiche Klagebegründung der Stadt Hanau zu reagieren.

00:01:13: Auch Städte wie Gießen, Fulda und Marburg haben Klagen eingereicht, um die Transparenz- und wissenschaftliche Überprüfbarkeit der Volkszählung einzufordern.

00:01:24: Die Frankfurter Grünen haben auf einer Kreismitgliederversammlung entschieden künftig nur noch zwei ihrer bisherigen Dezernenten im Magistrat zu belassen.

00:01:33: Der bisherige Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert bleibt in der Stadtregierung und übernimmt künftig das Amt für Bauen- und Immobilien.

00:01:42: In zwei Jahren soll er zusätzlich die Zuständigkeit für Bildung oder Kultur von der SPD übernehmen, Die bisherige Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Narges Eskandari Grünberg verliert sowohl das Bürgemeisteramt als auch ihr Ressort.

00:01:59: Das Thema Diversität bleibt zwar bei den Grünen, wird aber künftig von Tina Zapf-Rodríguez zusätzlich verantwortet.

00:02:07: Die Entscheidung sorgte für eine emotional geführte Debatte in der Eskandarie Grünberg das Verfahren als unfair kritisierte und Unterstützung von verschiedenen Frankfurter Gemeinden erhielt.

00:02:20: Ein Eklat entstand, als ihr Ehemann der Partei Antisemitismus vorwarf – eine Aussage die im Saal Empörung auslöste und von der Parteispitze zurückgewiesen wurde.

00:02:33: Auch der Prozess gegen den mutmaßlichen Drogenhändler Banks aus Gießen beschäftigt die Region.

00:02:40: Banks, der sich in einem Online-Doku Film offen zu umfangreichem Cannabishandel bekannt hatte, steht mit drei Mitangeklagten vor Gericht.

00:02:50: Weil einer der Angeklagten am Donnerstag nicht erschien und die Verteidigung auf eine gemeinsamen Verhandlung besteht, wurde der Prozess auf Februar, zwei Tausend siebenundzwanzig vertagt.

00:03:01: Die Ermittler stützen sich unter anderem auf die Aussagen- und Selbstdarstellungen von Banks in sozialen Medien und Videos, in denen er von Umsätzen bis zu einhundertzwanzichtausend Euro im Monat berichtet.

00:03:14: Nach seiner Festnahme präsentiert sich Banks weiterhin als Kunstfigur und baut seine Online-Präsenz aus.

00:03:22: Ein Blick in die Stadtentwicklung, das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt widmet sich in einer neuen Ausstellung der Frage wie Städte auf zunehmende Hitzewellen reagieren können.

00:03:34: Experten diskutierten, dass Städte wie Frankfurt, Paris oder Bern gezielt Maßnahmen wie Dachbegrünung, energetische Sanierung und die Entsiegelung von Flächen ergreifen um die Folgen des Klimawandels abzumildern.

00:03:48: In Frankfurt dürfen Rechenzentren seit Jahrzehnte nur noch in ausgewiesenen Industriegebieten gebaut werden und müssen strenge Energieeffizienzstandards erfüllen.

00:03:59: Die Diskussion zeigte, dass vor allem vulnerable Gruppen wie ältere Menschen und Kinder bei Hitzewellen besonderen Schutz benötigen.

00:04:07: Die Ausstellung betont die Bedeutung von Hitzeschutzplänen und sozialer Verantwortung in der Stadtplanung.

00:04:15: Zum Abschluss ein Service-Thema Das Deutschlandticket ist für viele Reisende attraktiv doch der Erwerb gestaltet sich oft kompliziert.

00:04:23: Wer kurzfristig ein Ticket benötigt, stößt bei der Deutschen Bahn und dem Rhein-Meinverkehrsverbund auf bürokratische Hürden etwa durch verpflichtende Verifizierungen und eingeschränkte Zahlungsmöglichkeiten.

00:04:36: Besonders problematisch ist die Abofalle – das Ticket wird grundsätzlich als Abonnement verkauft und verlängert sich automatisch wenn es nicht rechtzeitig gekündigt wird.

00:04:46: Eine Alternative bietet die App Ticket Plus, die eine flexible Pausierung des Abos bis zu vierundzwanzig Stunden vor Monatsende ermöglicht und verschiedene Zahlungsmethoden akzeptiert.

00:04:59: Und nun zum Wetter für morgen!

00:05:01: In Frankfurt am Main startet der Tag mit aufgelockerter Bewölkung und bleibt zunächst trocken – im weiteren Tagesverlauf wechseln sich Sonne- und Wolken ab es bleibt niederschlagsfrei Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen vierundzwanzig und neununddreißig Grad.

00:05:17: Das war das FAZ Rhein-Main-Feierabend Briefing vom Donnerstag, dem fünfundzwanziger Juni zwetausendsechsundzwantig!

Über diesen Podcast

Das Rhein-Main Feierabendbriefing – Ihr kompakter Nachrichtenüberblick für die Region. Erfahren Sie in rund fünf Minuten, welche Themen Rhein-Main aktuell bewegen. Immer montags bis freitags ab 17 Uhr – schnell, prägnant und auf den Punkt.

Hinweis: Dieser Podcast wird mithilfe von KI-Technologie erstellt und vor der Veröffentlichung von Redakteuren geprüft. Die eingesetzte Stimme wird, wie bei allen Text-to-Speech-Angeboten, durch KI erzeugt und ist entsprechend lizenziert. Bei Fragen, Anmerkungen oder Problemen wenden Sie sich gern an: rmz-leserbriefe@faz.de.

von und mit Frankfurter Allgemeine Zeitung

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