00:00:00: Willkommen zum Rhein-Mein-Feierabend Briefing.
00:00:03: Heute mit diesen Themen.
00:00:05: Was beim Reifenwechsel im Herbst zu beachten ist, warum Ukrainer fortan in Gießen studieren können, Konverterstandorte für Rhein-Mein-Link gefunden, Polizei setzt Elektroschocker häufiger ein und eine misslungene Premiere von La Traviata in Wiesbaden.
00:00:23: Der saisonale Reifenwechsel steht an.
00:00:26: Die Nachfrage nach Ganzjahresreifen ist im Jahr im Jahr um siebzehn Prozent gestiegen.
00:00:33: Hochwertige Allwetterreifen gelten für Fahrten im Tiefland und auf Autobahnen als ausreichende Alternative zu klassischen Winterreifen.
00:00:41: Sie sind gesetzlich als wintertauglich anerkannt, sofern sie das Schneeflockensymbol tragen.
00:00:48: Wer jedoch regelmäßig in schneereichen Regionen unterwegs ist, sollte weiterhin auf spezialisierte Winterreifen setzen.
00:00:56: Experten raten nicht an der Sicherheit zu sparen und auf Markenprodukte zu achten, da No-Name-Reifen in Tests deutlich schlechter abschneiden.
00:01:05: Reifen sollten spätestens nach sieben Jahren ersetzt werden, unabhängig von der Profiltiefe.
00:01:12: Ein wichtiges Thema in der Region ist die Standortsuche für die Umspannwerke der Stromtrasse.
00:01:17: Rein Mein Link.
00:01:19: Der Netzbetreiber Ampryon plant zwei große Stationen im Rhein-Main-Gebiet, um Windstrom aus der Nordsee in das regionale Stromnetz einzuspeisen.
00:01:30: Nach Diskussionen mit den Betroffenen Kommunen wurden nun zwei Standorte gefunden, die auf mehr Akzeptanz stoßen.
00:01:37: Südlich der Autobahn, sixty-six zwischen Didenbergen und Weilbach sowie östlich der Bundesstraße fünfhundertneunzehn auf Kalkheimer Gemarkung.
00:01:47: Die Flächen bieten Vorteile wie die Nähe zu bestehenden Umspannwerken.
00:01:51: Allerdings müssen die Verträglichkeit mit einem Reiterhof und die mögliche Umsiedlung eines Schweinemastbetriebs geprüft werden.
00:01:58: Die Bundesnetzagentur hat das letzte Wort bei der Genehmigung.
00:02:02: Die Verlegung der Erdkabel gestaltet sich aufwendig, insbesondere in Weinbergen, Naturschutzgebieten und archäologischen Zonen.
00:02:11: Probebohrungen und Untertunnelungen werden eingesetzt, um Eingriffe in Natur und Landschaft zu minimieren.
00:02:19: Amprion lädt für den fünften November zur Informationsveranstaltungen in Kelkeim und Hofheim-Marxheim ein.
00:02:27: Ein weiteres Thema.
00:02:29: Die Justus-Liebig-Universität in Gießen ermöglicht es erstmals ukrainischen Studierenden, ihr Studium in Deutschland auch ohne umfassende Deutschkenntnisse aufzunehmen.
00:02:40: Zwölf Studenten der National University aus Kiev nehmen seit diesem Wintersemester an einem Pilotprojekt teil und werden in Gießen unterrichtet.
00:02:50: Die Kooperation entstand aus einer Partnerschaft bei der Hochschulen, die sich seit Beginn des russischen Angriffskriegs intensiviert hat.
00:02:58: Ziel ist es, jungen Ukrainer trotz Sprachbarrieren ein Studium zu ermöglichen und sie für den deutschen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.
00:03:08: Auch deutsche Studierende profitieren vom Austausch in gemeinsamen Kursen.
00:03:13: Die ukrainischen Dozenten legen Wert darauf, dass die Studenten ihre Sprache und Identität bewahren.
00:03:19: Viele hoffen, dass erworbene Wissen später beim Wiederaufbau der Ukraine einsetzen zu können.
00:03:26: Die hessische Polizei hat eine erste Bilanz zum Einsatz von Elektroschockern gezogen.
00:03:32: Von Januar bis Ende September dieses Jahres wurden die Geräte bereits achtzigmal eingesetzt.
00:03:38: Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es zweiundsechzig.
00:03:41: Das Landeskriminalamt führt dies auf die flächendeckende Ausstattung der Polizeidienststellen mit Elektroschockern zurück.
00:03:49: Die Geräte werden seit zwei tausend fünf von Spezialeinheiten und seit zwei tausend neunzehn auch im regulären Streifendienst verwendet.
00:03:58: Das LKA bewertet das Gerät als milderes Mittel im Vergleich zur Schusswaffe.
00:04:04: In Hessen gab es seit Einführung der Elektroschocker drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Einsatz.
00:04:10: In nur einem Fall war der Taser ursächlich.
00:04:15: Am Staatstheater Wiesbaden feierte am Wochenende Verdi's Oper La Traviata Premiere.
00:04:21: Das war die erste in dieser Spielzeit.
00:04:24: Die Inszenierung von Tom Gussens setzte auf ein distanziertes Spiel im Spielkonzept und ein auffällig buntes Bühnenbild.
00:04:32: Unseren Kritiker konnte die Aufführung aber nicht überzeugen.
00:04:35: Er meint, die emotionale Tiefe und musikalische Intensität der Vorlage seien dabei verloren gegangen.
00:04:43: Die nächsten Aufführungen stehen am neunten und zwanzigsten November im Programm.
00:04:49: Und nun zum Wetter für morgen.
00:04:52: In Frankfurt bleibt es den ganzen Tag über bedeckt.
00:04:55: Die Temperaturen bewegen sich zwischen sieben und vierzehn Grad.
00:04:59: Niederschlag ist nicht zu erwarten.
00:05:03: Das war das FAZ Rhein-Main-Feierabend-Briefing vom Montag, dem dritten November,